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Kommentar von Kai Krause zur Presse vom 15.05.17.

Kai Krause

Kai Krause

Die heimische Presse, Meinerzhagener Zeitung analysiert den Wahlausgang in Ihrer Ausgabe vom 15. Mai 2017. Die Analyse im Hinblick auf den Wahlausgang greift jedoch zu kurz. Denn sicherlich ist es nicht gerade erfreulich, dass gerade in Meinerzhagen die AfD mit ihren radikalen, zum Teil ausländerfeindlichen und antisemitischen Parolen ein solches Ergebnis einfährt. Doch ist dies auch nicht der Untergang unser wehrhaften Demokratie. Denn jetzt heißt es sich politisch mit dieser Partei auseinander zu setzen. Dann wird schnell deutlich, was die AfD 2017, die Piraten 2012 und die Linken 2007 gemeinsam haben; sie sind Protestparteien, welche recht schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn man sie mit Inhalten, anstatt mit Parolen fordert.

Ergänzung:

Viele tausend Menschen in Meinerzhagen haben für unsere Werte und unsere Demokratie gestimmt, die „Abwegigen“ wird man mit Argumenten  nicht einfangen können. Denn selbst wenn die AfD am Boden läge kommt am nächsten Tage die nächste Bewegung, dann vielleicht wieder ganz links um die Ecke um den Prostetwählern ein Lager zu bieten.

Egal welcher Extremismus von links oder rechts, beidem muss mit den Mitteln unserer Demokratie und dass heißt mit Werten, Argumenten und Wahlen entgegengetreten werden. Was bringt es dort zu sagen es ist ein Armutszeugnis?

Haushaltsrede 2015: „Wir müssen aufhören Erntedank zu feiern“

Kai Krause

Kai Krause

Sehr geehrter Herr Bürgermeister
sehr geehrte Damen und Herren,

einleitend möchte ich unserem Kämmerer Herrn Groll und der Verwaltung für die Aufstellung des Haushaltes danken.

Eines muss man an dieser Stelle feststellen, die Verwaltung hatte den Auftrag bekommen den Haushalt so aufzustellen, dass dieser 2018 ausgeglichen ist.

Dies ist ohne jeden Zweifel gelungen.

Auf dem Papier ist unser Haushaltsplan ausgeglichen und wenn, man der mittelfristigen Finanzplanung so vertraut schreiben wir mit dem uns vorliegenden Haushaltsplan schon bald schwarze Zahlen.

Aber die Frage die wir uns als Freie Demokraten gestellt haben lautet: Ist dies ein Plan der dort vorliegt? Haben wir einen Plan über 2018 heraus, vielleicht nur die Kommunalwahl 2020?

Welcher Plan soll umgesetzt werden, wenn die Annahmen, die doch im Großen und Ganzen auf dem Prinzip Hoffnung beruhen, nicht so eintreten, weiter herauf mit den Steuern?

Wir Freie Demokraten können hier weder ein Ziel über 2018 hinaus, noch einen längerfristigen Plan erkennen.

Wir vertreten das Credo, dass die langfristige Entschuldung der Stadt unsere höchste Priorität genießen muss.

Hier kann man unseres Erachtens drei Wege einschlagen:

Der erste Weg ist der, der nun mit dem vorliegenden Haushaltsplan eingeschlagen werden soll, nämlich unsere jungen Familien, Hausbesitzer, Unternehmer und Einzelhändler mit höheren Abgaben in Form von Steuererhöhungen zu belasten.

Den zweiten Weg den man einschlagen kann ist es, die Ausgaben zu reduzieren und

der dritte Weg ist die Kombination aus beidem.
Wir haben in Meinerzhagen definitiv kein Einnahme- sondern ein Ausgabeproblem.

Hier könnten wir nun in die Versuchung kommen und die Schuld an diesem Dilemma bei anderen suchen.

Ich möchte nicht in das alljährliche Gejammer Anderer einsteigen und das Ausgabeproblem auf die Kreisumlage schieben.

Denn glauben Sie mir, liebe Kolleginnen und Kollegen auch im Kreishaus gibt es keine goldenen Wasserhähne aus denen Milch und Honig fließt.

Gerade in der Zeit der Flüchtlingskrise, sollten sich die Kritiker die Frage stellen: Was wäre eigentlich wenn diese Institution „Kreisverwaltung“ nicht da wäre?

Also suchen wir doch mal lieber bei uns nach dem eigentlichen Grund:

Die Mehrheitsfraktionen hier im Rat feiern seit Jahren Erntedank und niemand denkt an die Aussaat, so dass wir nun gemäß unserer Vorlage Ende des Jahres 2016 von einem Gesamtschuldenstand von rund 63,3 Millionen Euro ausgehen müssen.

Damit liegt unser Schuldenstand rund 10 Millionen Euro über unseren jährlichen Einnahmen oder anders ausgesprochen unsere Schuldenquote liegt bei rund 120%.

Wir, das heißt die FDP Fraktion, haben uns daher Gedanken gemacht und uns gefragt, wie es denn andere, seit Jahren sehr erfolgreiche Kommunen gemacht haben.

Da muss man nicht erst in den Süden unserer Republik schauen sondern es reicht ein kurzer Blick nach Westen. Zwischen Köln und der verbotenen Stadt liegt geteilt durch den Kölsch- / Altäquator die Stadt Langenfeld.

Langenfeld ist seit dem Jahr 2008 schuldenfrei.

Langenfeld hat die einst rund 40 Millionen Euro Schulden auf 30 Millionen Euro Guthaben auf dem Sparkonto gedreht.

Dies geschah nicht etwa in dem das ganze Tafelsilber verscherbelt wurde, sondern Mitte der 1980er Jahre wurde ein Ziel festgelegt,

an dem mit allen Beteiligten,

auch Vereine, der Wirtschaft, dem Einzelhandel der Rat die Verwaltung der Bürgermeister.

schon fast stoisch festgehalten wurde:

Nämlich der langfristigen Schuldenfreiheit.

Wenn man sich nun den Maßnahmenkatalog anschaut, den Langenfeld sich selber auferlegt hat, so muss man gestehen, dass wir auf einer Säule in Meinerzhagen auch schon selber was verwirklicht haben:

Wir vermarkten unsere freien Gewerbeflächen,
wir haben ein Gebäudemanagement,
wir haben eine Strukturreform innerhalb der Verwaltung hinter uns.

Doch geht dies weit genug?

Wir sagen nein.
Der Bürgermeister sprach davon, dass er sich es nicht einfach machen möchte und bei den freiwilligen Leistungen Kürzungen vornehmen,
sondern in Form von Steuererhöhungen das anscheinend einzige Ziel des ausgeglichenen Haushaltes 2018 angehen möchte.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Verlaub, anders herum wird doch ein Schuh daraus:

Wenn sich eine junge Familie entschieden hat in Meinerzhagen ein Haus zu kaufen oder zu bauen,
dann sagen sie mir doch was diesen Menschen anderes übrig bleibt

als den Grundsteuerbescheid, der sie im kommenden Jahr wieder mehr belastet einfach so hinzunehmen?

Diese Menschen werden nicht sagen können, ok dann ziehe ich halt dort hin wo es günstiger ist,

denn sie haben sich in der Regel für nächsten Jahrzehnte an unsere schöne Stadt gebunden.

Wirklich schwierig wird es erst, wenn man sensible Themen, wie die Kürzung von freiwilligen Leistungen angeht.

Denn dann muss man sich nämlich mit den Menschen auseinander setzen die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Sturmlaufen würden.

Der Bürgermeister hat bei der Einbringung des Haushaltes unter anderem auch angebracht, dass er sparen möchte, in dem sich die Stadt von Minderheitsbeteiligungen trennt.

Wenn wir uns die Tagesordnung von heute anschauen, so dürfen wir feststellen dass damit heute angefangen werden soll. Gut so.

Wir Freie Demokraten begrüßen jeden Schritt der zur Entschuldung des städtischen Haushaltes beiträgt,

aber und hier darf ich den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Langenfeld, Herrn Magnus Staehler zitieren: „Genau wie eine Frau nicht nur ein bisschen Schwanger sein kann, so kann man bei einer Entschuldung auch nicht nur ein bisschen sparen.“

Was möchten wir damit sagen,

wir Freie Demokraten haben einige Vorschläge zur dauerhaften und strukturellen Entschuldung gemacht,

die politischen Mehrheiten vertreten jedoch eine andere Meinung.

Die Bürgerinnen und Bürger haben die CDU im Jahr 2014 zur stärksten Fraktion gewählt.

Mein Vorgänger Thomas Sanden führte bereits 2008 dazu aus:

„Die CDU ist gefragt, die für einen Neuanfang notwendigen Mehrheiten bereitzustellen.

Wir, das heißt die Fraktionen, müssen im Hinblick auf unsere Haushaltssituation endlich anfangen konzeptionell statt taktisch zu denken.

Deshalb wirbt die FDP eindringlich für einen Konsens unter den Fraktionen über die Notwendigkeit einer Haushaltssanierung aus eigener Kraft.

Unser Ziel muss sein, bis 2013 die Nettoneuverschuldung auf Null zu fahren.

Ohne einen solchen Konsens wird der Rat über kurz oder lang seine Handlungsfähigkeit verlieren.“

2013 müsste nun natürlich 2020 heißen. Aber die Aufgabe und Rahmen war aus Sicht der Freien Demokraten bereits vor 7 Jahren klar abgesteckt.

Hierzu sollten wir uns immer im Hinterkopf behalten, dass wir grundsätzlich nur soviel Geld ausgeben können, wie wir einnehmen

und wenn wir hier jedes Jahr Wohlfahrtsprogramme beschließen,

sollten wir uns erstens Fragen: Ist dies überhaupt eine städtische Aufgabe
und zweitens müssen wir feststellen,

dass das war wir ausgeben und großzügig verteilen nicht unser Geld ist,

sondern dass der Bürgerinnen und Bürger unser Stadt.

Zwei abschließende Fragen möchte ich an dieser Stelle stellen:

Haben wir das Ziel, für unsere Kinder und deren Kinder einen Gestaltungsrahmen zu schaffen,

oder wollen wir ihnen die Trümmer unserer Politik in Form von Millionen Euro an Schulden vor die Füße werfen?

Feiern wir weiter Erntedank oder denken wir auch langsam daran,
dass es für eine gute Ernte auch eine reelle Aussaat erfolgen muss?

Wir sind freie Demokraten – Ortsparteitag

Kai Krause lägt Rechenschaft zum abgelaufenen Jahr ab

Kai Krause lägt Rechenschaft zum abgelaufenen Jahr ab

(Meinerzhagen, 04.03.15) Am vergangenen Dienstag kamen die Liberalen aus Meinerzhagen zu ihrem turnusmäßigen Ortsparteitag zusammen. Nachdem der eigentliche Sitzungsort „überbucht“ worden war, zogen die Parteitagsmitglieder kurzerhand ins naheliegende Restaurant „La Provence“ um.
Nach der Feststellung der Regularien beleuchtete der Ortsvorsitzende Kai Krause das vergangene Jahr.

Positiv können die Liberalen aus Meinerzhagen auf das Jahr 2014 zurückblicken. Das Ausscheiden aus dem Bundestag und die bundesweiten Umfragewerte waren auch in Meinerzhagen die denkbar schlechteste Voraussetzung für die anstehende Kommunalwahl im Jahr 2014. Weiterlesen

Haushaltsrede 2014

Kai Krause

Kai Krause

(Meinerzhagen, 02.12.14) Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein sehr interessantes und aufregendes Jahr liegt hinter uns,
die handelnden Akteure hier im Rat und auch im Rathaus haben sich zum Teil geändert.
Das Thema jedoch ist heute wieder das Gleiche wie im letzten Jahr:
Der Haushalt der Stadt Meinerzhagen.
Ich möchte in diesem Jahr meine Rede mit den letzten Worten aus meiner letzten Haushaltsrede beginnen:
„Wir setzen auf Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, nur gemeinsam können wir es schaffen, dass auch unsere Kinder eine Zukunft in Meinerzhagen haben. Nur gemeinsam können wir es schaffen das wir unsere Zukunft auch gestalten dürfen.“
Ich denke, das haben die ersten Monate der noch frischen Legislaturperiode gezeigt, dass wir bei dem Punkt
GEMEINSAM
auf einem guten Weg sind.
Wir sind zuversichtlich, dass sich die positive Zusammenarbeit mit der CDU auch in Zukunft noch intensivieren wird.

Nun aber zum eigentlich Punkt, dem Haushalt der Stadt Meinerzhagen. Im letzten Jahr haben wir darauf hingewiesen, dass uns in dem Haushalt ein echter Wille zur Veränderung fehlt. Bevor ich nun lange aushole, dieser fehlt uns noch immer.
Ich werde nun aber nicht anfangen Sie Herr Bürgermeister, Dich lieber Jan, für diesen Haushalt verantwortlich zu machen, denn so fair sollten wir alle hier sein, die Verantwortung dafür liegt noch in der Hand des Vorgängers.
Damit sind wir auch beim Thema:
Im Mai, während des Wahlkampfes durfte ich in der Meinerzhagener Zeitung lesen, dass ich aufgrund meines Berufes unkreativ bin und keine eigenen Ideen entwickeln kann. Für alle hier im Raum noch einmal zur Aufklärung :
Ich bin Diplomverwaltungswirt, habe neben öffentlichen Recht auch öffentliche Finanzwirtschaft studiert und arbeite in einer Behörde mit knapp 40.000 Mitarbeitern.
Geurteilt über mich hat der Amtsvorgänger unseres jetzigen Bürgermeisters. Damals war ich doch recht erstaunt, welche Meinung der Chef einer Verwaltung von seinen Mitarbeitern hatte.
Seitdem wir den Haushaltsentwurf 2015 vorliegen haben konnte ich mir doch einiges erklären.
Denn während der Vorstellung des Haushaltes mussten wird doch mit Erstaunen feststellen, dass das Ergebnis für die eingezogene Vergnügungssteuer im Jahr 2013 – NULL Euro beträgt.
Man gewinnt, dass sämtliche Spielhallen, Wettbüros und Spielautomaten in diesem Jahr verschwunden sein mussten.
Das wissen Sie genauso wie ich auch, die Spielhallen haben nicht geschlossen, die Wettbüros sind ebenso wenig verschwunden wie die Spielautomaten aus unseren Gastronomiebetrieben in unserer Stadt.
Nein, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, der zuständige Mitarbeiter der Kämmerei war erkrankt. Deswegen hat man einfach mal darauf verzichtet die Vergnügungssteuer einzuziehen.
Aber lieber Herr Groll, ich mache Ihnen hier gar keinen Vorwurf. Ich würde auch nicht zu meinem Chef gehen, wenn dieser so ein schlechtes Bild von seinen Mitarbeitern hat. Denn auch in unserer Stadtverwaltung arbeiten Diplomverwaltungswirte und Verwaltungsfachangestellte.
Ich hoffe, dass dies der einzige Punkt ist, der in der Verwaltung im Argen liegt,
ich bin mir jedoch nicht ganz sicher,
denn schließlich hat der Amtsvorgänger – von Dir lieber Jan – die Verwaltung, unseres Erachtens,

viel zu lange geführt.

Aber, da sind wir uns sicher, nun ist ein anderer Wind ins Rathaus eingezogen und wir appellieren inständig an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Stadtverwaltung,
wenn Sie ein Problem haben gehen Sie zu Ihrem Chef und fordern Sie Unterstützung ein. Denn Sie bei Ihrer Arbeit zu unterstützen, dies ist die Aufgabe eines Chefs in einer Verwaltung und nicht ihren Berufsstand öffentlich zu diffamieren.

Wir, von der FDP Meinerzhagen, danken Ihnen an dieser Stelle auch ausdrücklich für Ihre geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und ihre großartige Unterstützung, wenn die Politik mal wieder Zusatzaufgaben erteilt.

Jetzt aber zum Haushalt. Man darf an dieser Stelle nichts schön reden oder verschweigen. Im kommenden Jahr werden für die Menschen in Meinerzhagen die Grundsteuer um rund 75.000€ erhöht. ABER.
ABER, dem steht jedoch eine von der CDU eingebrachte und von uns ausdrücklich unterstützte Entlastung von rund einer halben Millionen Euro gegenüber.

Wir können jedoch nicht jedes Jahr auf solche „Einmaleffekte“ hoffen.

Das Damoklesschwert des Nothaushaltes schwingt nach wie vor auch über dem Haushalt unserer Stadt.
Wenn wir nicht anfangen gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie wir Kosten im Haushalt reduzieren und Einnahmen
–ohne Mehrbelastungen für die Menschen in Meinerzhagen-
erhöhen, werden wir das Ziel,
eines ausgeglichenen Haushalts im Jahr 2018 nicht erreichen.
Wir hier im Rat,
aber auch die Menschen in Meinerzhagen,
stehen unserer Meinung nach, vor einer der schwierigsten Legislaturperioden,
die unsere Stadt je gesehen hat.
Denn die Kosten im Sozialbereich steigen und die Einnahmen auf der anderen Seite, so zeigen es ja auch die aktuellen Zahlen, sinken.
Von jedem Euro den wir einnehmen, geben knapp 65 Prozent direkt wieder ab,

aber lieber Herr Groll, wir sind nicht der Meinung, dass der Kreis auf einen ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2018 verzichten sollte.

Dies wäre nur wieder eine Verschiebung der Verantwortung auf andere. Weiterhin muss man bedenken, dass der Kreis seine „Schulden“ nicht über seine Umlage finanzieren darf, im Umkehrschluss bedeutet dies, Kassenkredite beim Kreis sind ewige Schulden. Hierfür müssen die kommenden Generationen auf ewig aufkommen, deshalb wäre eine von Ihnen, Herr Groll aufgeworfene Politik unverantwortlich.

Von jedem Euro den wir sparen, müssen wir keinen Cent abgeben. Deshalb wird dies der Ansatz sein, den wir in den kommenden Jahren forcieren müssen.
Dies erfordert jedoch eine breite Solidarität. Wir können in unserer Stadt nicht die Ausgaben nur zu Lasten von Wenigen, sondern im Wege unserer Solidargemeinschaft nur alle gemeinsam, reduzieren.
Deswegen, dies nehme ich schon vorweg, werden wir im kommenden Jahr mit unseren politischen Freunden ein Konzept erarbeiten, welches ab dem Jahr 2016 greift und uns in diesem Punkt einen Schritt weiter bringt.
Dies ist aber nur ein Schritt,
zwei erste Schritte auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung wollen wir bereits in diesem Jahr gehen
Erstens: Mit der Erhöhung der Vergnügungssteuer bereits ab dem Jahr 2015 und
Zweitens mit der Implementierung eines Ideenmanagement innerhalb der Verwaltung.

Wir, die FDP Meinerzhagen, setzen auf die Kreativität und die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Stadtverwaltung.
Hier möchten wir, wie viele Unternehmen und viele Verwaltungen ansetzen und gute Ideen zur Kostenreduzierung und Prozessoptimierung fördern.
Denn Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Meinerzhagen, wissen am besten wie Ihre Verwaltung funktioniert, wo es hakt oder wie man Kosten reduzieren kann.

Ein wichtiger Punkt ist jedoch, dass wenn wir das Ziel eines ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2018 erreichen wollen, dürfen wir uns:
Erstens: Keine Denkverbote erteilen,
um nur ein paar Beispiele aufzugreifen,
sei es die Fusionierung der Bauhöfe, die Zusammenlegung von Ämter mit den Kommunen Oben an der Volme oder auch die Trennung von vielleicht der ein oder anderen lieb gewonnenen freiwilligen Leistung.
Und zweitens, da möchte ich das oben aufgeworfene Zitat wieder aufgreifen, den Kreis der Adressaten im Gegensatz zum vergangenen Jahr jedoch erweitern:
Wir setzen auf Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir setzen auf Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser Stadtverwaltung und wir setzen auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt,
nur gemeinsam können wir es schaffen, dass auch unsere Kinder eine Zukunft in Meinerzhagen haben. Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass wir unsere Zukunft auch Gestalten dürfen.

Zum Abschluss wünscht Ihnen die FDP Meinerzhagen besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Lieben, ein guten Rutsch und uns allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

Hausärztemangel: Kai Krause für Meinerzhagen im Landtag in Düsseldorf

Kai Krause mit dem gesundheitspolitischem Sprecher der FDP Landtagsfraktion

Kai Krause mit dem gesundheitspolitischem Sprecher der FDP Landtagsfraktion

Die Diskussion bei dem kürzlich durch den Rat gegen die Stimmen der FDP Fraktion abgelehnten Antrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Meinerzhagen machte deutlich, dass in dieser wichtigen Sache weiterer Handlungsbedarf besteht.

 

 

 

 

 

Bürgermeisterkandidat Kai Krause auf 24 Stunden Tour durch Meinerzhagen

24 Stunden für eine Stadt

Kai Krause – 24 Stunden für eine Stadt

Als Kommunalpolitiker bin ich auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. Denn nur so weiß ich, wo der Schuh drückt und an welchen Stellen wir vielleicht politisch etwas verbessern können. Deshalb freue ich mich auf die 24 Std. Tour und über die interessanten Gespräche, Ideen und Eindrücke.
Denn in der Wahlkampfzeit sind die Menschen offener für den politischen Dialog – so zumindest mein Eindruck. Hier finden sie die Stationen meiner Tour:

Beginn 16. Mai 2014

9:00 Uhr FDP Infostand Zentrum Meinerzhagen vor Cafe Diwald
14:30 Uhr Reparatur- und Montagearbeiten im Heizungsbau Thorsten Malina
19:00 Uhr Generalsversammlung der Schützengesellschaft Meinerzhagen
22:00 Uhr Gasthaus Hültekanne, Ebbestraße 3, 58540 Meinerzhagen-Valbert
0:30 Uhr Jäger Tankstelle Meinerzhagen
3:30 Uhr Dorfbäckerei Berghaus Ihnestr. 14, 58540 Meinerzhagen (Valbert)
5:00 Uhr Zeitungen in Mühlhofe austragen
6:00 Uhr Milchbetrieb Bösinghaus, Meinerzhagen-Niederhengstenberg
9:00 Uhr FDP Infostand in Valbert gegenüber Bäckerei Schmidt

Ende 17. Mai 2014

Gespräch über Jugend, Bildung und Familie

Teilnehmer Gesprächsrunde in der Villa im Park

Teilnehmer Gesprächsrunde in der Villa im Park

Unter dem Titel

„Welche Zukunft können wir für Jugend, Bildung & Familie in Meinerzhagen selber gestalten“

hatte die FDP Meinerzhagen am gestrigen Mittwoch, dem 14.05.2014 um 19:30 Uhr zum Gespräch in die Villa im Park eingeladen.

15 Personen sind der Einladung in das kreative Ambiente der Villa gefolgt.

1000 Schokoladenherzen für die Mütter aus Meinerzhagen

1000 Herzen für die Mütter aus Meinerzhagen

1000 Herzen für die Mütter aus Meinerzhagen

Den Meinerzhagener Frühling nahm die FDP Meinerzhagen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten zum Anlass, ein Lächeln auf die Gesichter der Mütter zu zaubern. Kai Krause verteilte mit Frank Hegemann (WK 11), Annika Krause (WK 5) und Christian Schön (WK 8) 1000 Schokoladenherzen zum Dank an die Damen in Meinerzhagen.

Kai Krause lädt zum Sicherheitsgespräch ins Cafe Diwald

v.l. Kai Krause, Angela Freimuth MdL

v.l. Kai Krause, Angela Freimuth MdL

Der Einladung von Kai Krause, dem Bürgermeisterkandidaten der FDP Meinerzhagen folgte die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth am Montagmittag gerne. Der Landtagsabgeordnete und Sicherheitsexperte, Marc Lürbke musste sich leider kurzfristig entschuldigen. Das Thema Sicherheit stand am Montagmittag im Café Diwald auf der Tagesordnung.

Meinerzhagen 2020

Kai Krause stellt sein Konzept für Meinerzhagen im Jahr 2020 vor

Kai Krause stellt sein Konzept für Meinerzhagen im Jahr 2020 vor

Meinerzhagen im Jahr 2020 – den Weg dorthin erläuterte Kai Krause der Bürgermeisterkandidat der FDP Meinerzhagen am 7. Mai 2014 im Gasthof Hültekanne in Valbert. Auch wenn die Meinerzhagener Zeitung es versäumt hatte zu dieser Veranstaltung einzuladen, fanden dennoch 14 interessierte Bürgerinnen und Bürger den Weg nach Valbert. Kai Krause der Bürgermeisterkandidat der FDP Meinerzhagen sieht auf dem Weg zum Jahr 2020 drei Akteure, die Menschen in Meinerzhagen, der Rat und die Verwaltung. Nur gemeinsam ist der Weg zu beschreiten, die Probleme, wie den demographischen Wandel anzugehen.